Klinikum Schloß Winnenden – Zentrum für Psychiatrie Winnenden

Klinikum Schloß Winnenden – Zentrum für Psychiatrie Winnenden

Klinikum Schloß Winnenden – Zentrum für Psychiatrie Winnenden
Fachklinik
Baden-Württemberg

Klinikum Schloß Winnenden – Zentrum für Psychiatrie Winnenden
Schloßstraße 50
71364 Winnenden

Fax: 07195 900-10000
Telefon: 07195 900-0

info(at)zfp-winnenden.de
www.zfp-winnenden.de



Klinikum Schloß Winnenden – Zentrum für Psychiatrie (Anstalt des öffentlichen Rechts)
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Anett Rose-Losert, Geschäftsführerin
Dr. Christopher Dedner, Chefarzt der Klinik für Suchttherapie und Entwöhnung
Alkohol, Medikamente

Die Behandlung in der Einrichtung richtet sich an Patienten mit Alkohol-, Tabletten- oder THC-Abhängigkeit sowie mit Mehrfachabhängigkeiten. Betroffene mit begleitenden oder zugrundeliegenden psychischen Störungen, wie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen und Persönlichkeitsstörungen werden ebenfalls behandelt.

Die Entwöhnungstherapie wird in einer kleinen familiären Behandlungseinheit mit hohem Verbindlichkeitsgrad durchgeführt. Je nach Indikation und nach Bedarf des Patienten setzt sich die Therapie aus folgenden Bausteinen zusammen:

• Psychotherapie, Einzel- und Gruppengespräche

• Angehörigengespräche

• Informationsgruppen (Psychoedukation) zu Suchtmitteln und

Abhängigkeit

• Ergo-, Sport-, Kunst- und Musiktherapie

• Weitere Therapieangebote, z.B. Entspannungsverfahren, Akupunktur

und Aromapflege

• Sozialtherapie (Hilfen bei der Suche nach z.B. Wohnung oder Arbeit)

• Integrierte ganztags-ambulante Behandlungsphase nach Absprache

• Arbeitserprobung begleitend zur Therapie im kooperierenden

Unternehmen oder beim eigenen Arbeitgeber

• Nikotinentwöhnung

Auf der Grundlage einer ausführlichen Diagnostik und Darstellung der aktuellen Situation und der lebensgeschichtlichen Ereignisse wird eine individuelle Behandlungsplanung mit dem Patienten vereinbart. Hierbei wird der Patient durch eine motivierende Gesprächsführung (MI) unterstützt seine individuellen Ziele für die Therapie zu formulieren.

Die Ziele werden im Rahmen eines Stufenmodells erarbeitet und sind an die Teilnahme unterschiedlicher Therapiemaßnahmen geknüpft.

Die Gruppentherapie dient sowohl der Reflexion des eigenen Denken und Handelns in sozialen Interaktionen, als auch dem Modelllernen und der Auseinandersetzung mit wiederkehrenden Schwierigkeiten.

Die Übernahme von Eigenverantwortung und das Erkennen eigener Ressourcen stellen während der gesamten Therapie einen immer wiederkehrenden Schwerpunkt dar.

Psychose, Persönlichkeitsstörung, Depression, Angststörung, Nikotinabhängigkeit
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